Herzlich Willkommen auf den Seiten der Sektion Mainz

Die Sektion Mainz wurde aus dem Projekt „Wundnetzes RLP“ heraus gegründet.
In weit mehr als 10 Sitzungen in den vergangenen 2 Jahren beschäftigten wir uns mit der Standardisierung, Prozessabläufe und der Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen, Ärzte sowie der Patienten und deren Angehörigen. Bei all dem wurde deutlich, dass es einfach ist Dinge zu verfassen oder zu beschließen, aber es umso schwieriger ist, Informationen, Standards und Prozesse in die "Breite" zu bekommen oder gar fest zu implementieren. Es ist ein langer aber auch mit Erfolgen gekrönter Weg.

In diesem Zusammenhang haben wir uns auch für die Nutzung der Standards des Wundzentrum Hamburg e.V. entschieden; diese für uns konsentiert und übernommen. Ein besonderer Dank gilt somit auch dem Wundzentrum Hamburg e.V. für die Unterstützung sowie die hervorragende Arbeit auf diesem Gebiet.

Mainz stellte in den vergangenen Jahren aber auch das "Labor" für das Wundnetz RLP dar. Innerhalb des "Labors" realisierte die Unimedizin Mainz / Hautklinik unter Prof. Stephan Grabbe  Studien zu den Themen:

  • „Lebensqualität von Menschen mit chronischen Wunden“
  • „Wundbezogener Versorgungsindex“     sowie
  • „Versorgungsqualität bei Menschen mit chronischen Wunden aus Sicht der behandelnden Ärzte“.

Zeitgleich wurde eine Umfrage

  • "Versorgungsqualität bei chronischen Wunden aus Sicht der Pflegedienste und Homecare-Unternehmen“

durchgeführt.

Am 29.10.2014 werden die gewonnen Ergebnisse vorgestellt. In Kürze werden Sie die Ergebnisse auch auf unserer Homepage finden.

Wir müssen uns zukünftig folgenden Aufgaben stellen und bearbeiten:

  • Transparente Begriffsabgrenzung - Wundnetzwerk RLP / Wundnetz Mainz
  • Erreichen der regionalen Akteure und Planung des Netzwerkaufbaus unter Abstimmung und Mitwirkung Aller
  • Definition von Arbeitspaketen
  • Implementierung und Umsetzung von bestehenden Standards und Prozessbeschreibungen
  • Begleitung der Implementierung der operativen/fachlichen Netzwerkstrukturen Prozessdefinitionen
  • Schulungen – Fachpersonal
  • Aufbau einer Patienten- und Angehörigenschulung / Erstellen von Edukationsunterlagen
  • Darstellung eines Versorgungsatlas
  • Abstimmung von Diagnostik- und Therapiepfade
  • Erstellen von Schulungs-Handout´s für Patienten
  • Einheitliche Wunddokumentation


Eine zentrale Aufgabe wird die Harmonisierung der "Übergangs-Bereiche" Krankenhaus und ambulanter Bereich sein.
Alle Akteure sind herzlich eingeladen am weiteren Prozess teilzunehmen und die Gruppen mit ihrer eigenen Expertise zu bereichern.