Der Wundnetz Rheinland-Pfalz e.V. - vom Projekt zur belastbaren Struktur....

2010 hat sich eine Gruppe bestehend aus Ärzten und Pflegekräften getroffen, um zu überlegen, wie die Behandlung von Patienten, die an chronischen Wunden leiden, verbessert werden kann. Aus dieser Idee heraus wurde das „Wundnetz Rheinland-Pfalz" gegründet was zunächst in einem "Labor" dem Wundnetz Mainz skizziert werden sollte.

Der Netzwerkaufbau „Wundnetz RLP" ist in mehreren Stufen unterteilt:

  1. Aufbau der Strukturen des Wundnetzes Mainz - Von den Erfahrungen lernen
  2. Gewinnung von regionalen Netzwerkpartnern in regionalen Sektionen
  3. Koordination und Bündelung der regionalen Aktivitäten im überregionalen "Wundnetz Rheinland-Pfalz" und
  4. Entwicklung eines Leitfadens zur Entwicklung regionaler Wundnetzwerke in Rheinland-Pfalz.

Ein wesentlicher Aspekt ist die zu bewahrende Selbstständigkeit der einzelnen Sektionen in den Regionen. Abhängig von sinnvollen geographischen Versorgungregionen sollen Sektionen gebildet werden, die unter dem gemeinsamen Dach des "Wundnetzes Rheinland-Pfalz" selbständig und unter Beachtung der Besonderheiten vor Ort arbeiten. Das gemeinsame Dach soll dann die Ideen, Erkenntnisse, Interessen und Abläufe dereinzelnen Sektionen vereinen und zielgerichtet den übergeordneten (berufs-)politischen und finanzpolitischen Gremien zu Gehör bringen. Hierzu werden auf Landesebene mittelfristig Arbeitsgruppen eingerichtet. Hier sind zu nennen: Ökonomie, Leitlinienarbeit, Strategie & Politik.

Seit Mai 2016 ist das Wundnetz Rheinland-Pfalz nun ein eingetragener Verein!

Aktiv sind derzeit an dem „Wundnetz Rheinland-Pfalz" folgende Sektionen beteiligt:

  • Wundnetz Mainz
  • Wundnetz Bad Kreuznach
  • Wundnetz Eifel-Mosel
  • Wundnetz Kaiserslautern

In der Planung sind derzeit folgende Sektionen:

  • Wundnetz Neuwied
  • Wundnetz Trier
  • Idar-Oberstein

Stetig wächst der Aufbau der Netze und damit verbunden die Kooperation und Kommunikation aller Akteure (Ärzte, Pflegedienste, Podologen, Physiotherapeuten, Home-Care-Unternehmen u.v.m.) sowie der Betroffenen untereinander. Patienten erfahren heute schon eine deutliche Verbesserung in ihrer Lebensqualität, weil sie nicht nur das Gefühl haben, die Akteure sprechen sich ab sondern erfahren es auch tagtäglich.

Dies wird erreicht durch eine kompetente und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller den Patienten behandelnden und betreuenden Fachbereiche.

In allen Ansätzen sollen Aspekte wie Lebensqualität der Betroffenen, die Überwindung von organisatorischen oder fachlichen Widrigkeiten in der Regelversorgung sowie berufsgruppenübergreifender Kooperationswille einfließen. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz erhält mit den Projektergebnissen einen Einblick in die Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung und die aktuellen Möglichkeiten zur Schaffung von regionalen Versorgungsnetzwerken.

Alle an der Versorgung von Menschen mit chronischen Wundeninteressierten Einrichtungen in Rheinland-Pfalz sind aufgerufen, sich an der Bildung regionaler Netzwerke zu beteiligen und mit eigener Kreativität die Gesundheitsversorgung in der eigenen Region mitzugestalten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte vorrangig an folgenden Ansprechpartner: elke.butzen-wagner@web.de; u.imkamp@mamedicon.de

Kontakt

Wundnetz Rheinland-Pfalz e.V.
c/o  Vorsitzende Elke Butzen-Wagner
Franz-August-Becker-Straße 6
55122 Mainz

E-Mail: elke.butzen-wagner@web.de

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Netzbüro Wundnetz Rheinland-Pfalz e.V.
c/o  mamedicon gmbh
Uwe Imkamp

E-Mail:  u.imkamp@mamedicon.de
mobil:  0172 - 76 17 497

Aktuelles

Ihre Ansprechpartner des Vereins

Derzeit sind die folgenden Ansprechpartner für die Netzwerkarbeit für Sie erreichbar: Vorsitzende des... » mehr

11. Treffen des Netzwerkes der Sektion Eifel-Mosel am 29.06.2016 - 16:00 Uhr-Fortbildung und 17:30 Uhr-Netzwerksitzung

Am 29.06.2016 treffen sich die Interessierten rund um das Wundnetz Eifel-Mosel zum 10. Mal. Wir sind im "Backes"... » mehr

3. Treffen der Sektion Kaiserslautern

Am 14.09.2016 treffen sich nach den tollen ersten Sitzungen, Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher... » mehr

Bitte beachten Sie die aktuellen Forschungspreise der Stiftung Coloplast und Urgo Fondation! Hier finden Sie weitere Informationen!

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